Schreibsekretär in Massivholz
Norbert.Klimmek
norbert(at)nkbl.de
Dezember 2001
Schlichter Schreibsekretär aus Massivholz mit glatten Flächen und
abgerundeten Kanten. Die Schreibplatte ist wie üblich als
verschließbare Klappe für das Oberteil ausgeführt, in welchem
Brieffächer und 6 kleine Schubkästen für Schreibutensilien,
Briefmarken und ähnliches untergebracht sind. Beim Öffnen der Klappe
werden zwei waagrechte Stützen als Auflage für die Schreibplatte
selbsttätig ausgefahren. Im unteren Teil des Möbels sind 5
Schubkästen eingebaut, die mittels hölzerner Kulissenzüge
voll ausgezogen werden können.
Das gesamte Möbel besteht größtenteils aus verleimten Massivholz.
1991 habe ich den hier beschriebenen Sekretär einmal in gedämpfter
Rotbuche und einmal in Ahorn gebaut. Die dezente Maserung beider Hölzer
paßt m.E. gut zu dem schlichten Entwurf.
Der Korpus besteht aus 2 Seitenteilen, Bodenplatte, Deckplatte
.und zweiteiliger Rückwand. Die Seitenteile sind mit der oberen und
unteren Platte durch Fingerzinken verbunden. Oben werden die Fingerzinken
durch eine zusätzliche überstehende Platte verdeckt. Unten ruht
der Korpus auf einem aus Rahmenschenkeln gefertigten Sockel.
Im unteren Schrankteil sind drei Schubkästen übereinander angebracht,
die die volle Breite zwischen den Seitenteilen beanspruchen. Sie laufen auf
vollausziehbaren Kulissenleisten, die nur 15 mm Platz benötigen. Die
Vorderstücke der Schubkästen sind aufgedoppelt. Da sie auf den
Seitenwänden anschlagen, verdecken sie die Kulissenführungen.
In der Mitte, über den breiten Schubkästen, tragen
die Seitenwände einen massiven Doppelboden. Dieser dient zur Aufnahme
der versenkbaren Schreibtischstützen und zweier weiterer schmaler
Schubkästen, die auf gleiche Art geführt sind.
Der obere Boden trägt die Schreibplatte an zwei Scharnieren. Bei
heruntergeklappter Platte vergrößert der obere Doppelboden die
Schreibfläche bis in den Schrank hinein. Die Klappe ist mit zwei beweglichen
Streben an die Stützholme gekoppelt. Beim Öffnen ziehen diese Streben
die Stützen nach außen und versenken sich so in eine Nut in der
Platte, daß eine ebene Schreibfläche entsteht. Beim Heben der
Platte läuft der Vorgang umgekehrt ab, so daß bei geschlossener
Klappe nur noch die Vorderstücke der Stützen zu sehen
sind.
Der obere Teil des Sekretärs nimmt einen separaten Einsatz auf, der
sechs kleine Schubkästen und diverse Brieffächer aufweist.
Natürlich muß ein Sekretär auch ein Geheimfach besitzen.
Die hier beschriebene Konstruktion gestattet mehrere Verstecke um nicht für
jedermann bestimmte Briefe oder Zettel mit PIN-Codes verstecken zu können.
Zu diesem Sekretär gibt es eine ausführliche Bauanleitung:
PDF-Dokument (214 kB), 16 Seiten inklusive 8 Zeichnungen und Stückliste >> download
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