Schaukel-Motorrad
Original von
Wolfgang Besler
beslerwolfgang(at)web.de
Mai 2002
Im grossen Bild ein Nachbau von
Klaus Öckler
klaus.oeckler(at)web.de
Juni 2006
Das hier gezeigte Schaukelmotorrad ist nun seit einigen Jahren in Betrieb. Die Räder
drehen frei und die Lenkung ist beweglich. Das Motorrad kann auch vom
Kufengestell abgenommen. Ich habe dafür einen Plan erstellt (siehe unten)
und inzwischen bereits ein weiteres Stück danach gebaut.
Die zu erstellenden Einzelteile und der Aufbau erklärt sich dann von
selbst, wenn man die Maße der Holzplatten in Verbindung mit den
Plänen setzt.
Im einzelnen werden benötigt:
- Fichte 28 mm stark - Mittelstücke
- Fichte 28 mm stark - seitlich aufgesetzte Teile
- Buche 19 mm stark - für Räder (doppelt genommen)
Gewindestange M8, passende Hutmuttern und Scheiben, sowie div. Spax-,
Schlüssel- und Schloßschrauben.
Um immer die gleichen Umriße zu haben, hatte ich mir aus starkem Karton
für jedes Teil eine Schablone mit den ungefähren Umrissen der Teile
ausgeschnitten und sie dann nachträglich so angepaßt, daß
sie mit Schnittkanten auf die Platten gepaßt haben.
Alles andere war danach eine Sache der Schleifarbeit. Die Räder sind
doppelt geleimt und auch die anderen Rundteile danach auf der Drechselbank
überarbeitet.
Das Motorrad selbst kann durch entfernen von 2 Schloßschrauben unter
dem Schaukelteil vom oberen Klotz gelöst werden, und so als Soloteil
benutzt werden. Daß die Räder und die Lenkung nicht festgehen,
habe ich jeweils Alurohrstückchen (10 außen und 8 innen )als Nabe
zusätzlich eingesetzt. Dazwischen dann die Gewindestangenteile mit M8.
Nach Fertigstellung habe ich einen Einlaßgrund eingesetzt, fein
abgeschliffen und danach mit Klarlack besprüht. Beim zweiten Motorrad
habe ich wie in der Zeichnung die Muster für Zylinder und die Auspuffrohre
mit der Oberfräse ausbearbeitet.
Die nachstehend bereitgestellten Vorlagen zum Herunterladen entsprechen nicht
der Originalgröße, sondern sind so dimensioniert, daß sie
sich gerade auf eine DIN A4 Blatt drucken lassen. Sie sollten damit ausreichen,
um eigene Vergrößerungen daraus anzufertigen bzw. die Umrisse
entsprechend nachzuempfinden.
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